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Woche der Wahrheit für den OFC. Dreierpack schnell abgehakt
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Homburg - Der Auftakt zur Woche der Wahrheit für Kickers Offenbach ist gelungen. Von Jörg Moll

Doch schon kurz nach dem 4:1 (3:1)-Sieg des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach beim Tabellenletzten Saar 05 Saarbrücken wollte der dreimal erfolgreiche Markus Müller keine großen Worte über seinen Glanztag verlieren. Es warten wegweisende Spiele - gegen deutlich potentere Gegner.

Drei Tore am Stück zu schießen, das scheint für Offenbacher Fußballer im neuen Jahr Mode zu werden. Nach Robin Scheus historischem Hattrick in sieben Minuten beim 4:0 gegen den FK Pirmasens benötigte Markus Müller 18 Minuten für seinen Dreierpack in Homburg. Dorthin war Neuling Saar 05 Saarbrücken aus Sicherheitsgründen für die Partie gegen die Kickers ausgewichen. Weil nur 485 Zuschauer kamen, wird der designierte Absteiger deutlich drauflegen.

Deutlich zugelegt hat Offenbachs Mittelstürmer Markus Müller - in punkto Leistung und Effizienz: Der beste Schütze der Vorsaison (15 Tore) hat in den vergangenen vier Spielen fünf Mal getroffen und damit sein Torkonto auf acht erhöht. „Er trifft wieder regelmäßig, das ist sehr hilfreich für uns“, freut sich Mitspieler Stefano Maier. Eher zurückhaltend äußerte sich Trainer Oliver Reck: „Fürs Toreschießen ist er schließlich da.“ Stattdessen hob er die gesamte Offensivleistung hervor. „Die Tore waren sehr gut vorbereitet. Wir haben gute Schützen und gute Vorbereiter“, freut sich Reck: „Das stimmt uns optimistisch.“

Der neue Trainer war es auch, der Müller zur Leistungssteigerung angestachelt hatte, indem er ihm den lange sicheren Stammplatz entzogen hatte. Unter Reck kam Müller dreimal nur von der Bank. Der 26-Jährige akzeptierte das klaglos: „Der Trainer betont ja immer, dass jeder Spieler wichtig ist.“ Müller sprach fortan wenig, „wollte lieber Leistung sprechen lassen“. Das gelang ihm zunehmend öfter. Beim 2:1 in Worms und beim 5:1 in Spielberg traf er jeweils, beim 1:1 gegen Elversberg bereitete er die Führung durch Vetter vor. Und beim insgesamt souveränen Sieg in Saarbrücken stand er nach jeweils glänzender Vorarbeit von Niko Dobros per Freistoß (42.), Matthias Schwarz (45.) und Benjamin Pintol (60.) richtig. Ein Mal traf er mit der Schulter zum 2:1, zwei Mal schulmäßig mit dem Kopf.

rei Tore habe ich auch nicht oft erzielt“, staunte Müller lächelnd, ehe er sich an ein Spiel mit dem Halleschen FC erinnerte. Beim 4:0 gegen den VfB Lübeck traf er am 5. Dezember 2009 in der Regionalliga Nord-Nordost dreimal. Sein Gegenspieler damals: der heutige Offenbacher Marcel Gebers.

Müller, der wie so viele um seine Zukunft im OFC-Trikot spielt, richtete umgehend den Blick nach vorne. „Wichtig ist, dass wir die Konzentration beibehalten“, forderte er vor dem Halbfinale im Hessenpokal morgen (20 Uhr) gegen Hessen Kassel und dem Topspiel in der Liga gegen Waldhof Mannheim am Sonntag (14 Uhr). „Das sind echte Herausforderungen“, blickte Stefano Maier voraus: „Wir sind bereit und wollen beide Spiele gewinnen.“ Gelingt das, hätte der OFC in der Woche der Wahrheit die Vor-aussetzungen für hochspannende Wochen bis zum Saisonende geschaffen.


Quelle:op-online.de/sport/kickers-offenbach/kickers-offenbach-markus-mueller-sind-bereit-woche-wahrheit-6276943.html


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